Schmerzensgeldentschädigung in Bulgarien

Bei Autounfällen fragen Mandanten und Autofahrer in Bulgarien häufig nach Schmerzensgeldentschädigung.

Unschuldig in einen Verkehrsunfall im Ausland verwickelt zu werden, bedeutet in den meisten europäischen Ländern neben Ärger und viel Schreibarbeit

Bei solchen Urlaubsunfällen handelt es sich oft um Fälle, in denen ein Deutscher im Ausland in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, an dem auch ein Einheimischer beteiligt ist.

Die Schadensregulierung muss grundsätzlich nach ausländischem Recht erfolgen, einschließlich der Schmerzensgeldentschädigung in Bulgarien.

Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, wird nachfolgend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Regulierungsposten und -summen im Vergleich zwischen In- und Ausland gegeben.

Was sagt unsere Rechtspraxis?

Vor Reiseantritt sollten jedoch einige wichtige Verhaltensregeln beachtet werden, die die Schadensabwicklung, insbesondere bei Unfällen im Ausland, erleichtern sollen:

– Ersatzansprüche müssen an die Haftpflichtversicherung des Schädigers gerichtet werden, die oft eine ausländische Versicherung ist.Schmerzensgeldentschädigung in Bulgarien

Idealerweise sollte es sich um Anwälte handeln, die zweisprachig kommunizieren können oder mit Kollegen im betreffenden Ausland zusammenarbeiten.

– Es wird auch dringend empfohlen, vor Reiseantritt eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die vor den oft hohen Kosten der Rechtsverfolgung im Ausland schützt.

Bei größeren Schäden sollte auch der zuständigen Versicherung eine Begutachtung des Unfallwagens ermöglicht werden.

Darüber hinaus ist zu empfehlen, bei größeren Schäden ein Gutachten vom Sachverständigen anfertigen zu lassen, falls im jeweiligen Land die Kosten dafür übernommen werden.

Unmittelbar nach einem Unfall muss die verletzte Person gezielt auf Entschädigung bestehen. Dabei ist es immer notwendig, einen Anwalt für Unfallrecht und Verkehrsrecht einzuschalten.

Was bieten wir an ?

Es gibt eine Reihe von Fällen, in denen Geschädigte jahrelang vergeblich auf ihre gebührende Schmerzensgeldentschädigung in Bulgarien gewartet haben, nur weil sie am Anfang nicht zielgerichtet vorgingen und die entsprechenden Fristen des Versicherungsgesetzes verpassten.

Bei einem Verkehrsunfall in Bulgarien wird gegen den schuldigen Autofahrer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, möglicherweise auch ein Strafverfahren.

Häufig leitet der Geschädigte im Rahmen des Ermittlungsverfahrens oder nachträglich des Strafverfahrens keine Zivilklage gegen den Versicherer des schuldigen Autofahrers ein

Somit verpasst er damit die entsprechenden Fristen, um eine Schmerzensgeldentschädigung für seine materiellen und immateriellen Schäden zu verlangen.

Erst nach dem Abschluss des Strafverfahrens, wenn die Zivilklage akzeptiert und angenommen wird, kann der Geschädigte eine Zivilklage zur Auszahlung einer Schmerzendsgeldentschädigung einleiten.

Bei einem Verkehrsunfall in Bulgarien stellt sich häufig heraus, dass der schuldige Autofahrer nicht über ausreichende Finanzmittel verfügt, um den gesamten Schadensersatz an den Geschädigten zu zahlen, den er selbst verursacht hat.

In solchen Fällen sollte sich der Geschädigte an den Haftpflichtversicherer des schuldigen Autofahrers wenden, um Schadensersatz oder Schmerzensgeldentschädigung zu erhalten.

Es kommt häufig vor, dass der Haftpflichtversicherer keine Haftung übernimmt oder sich weigert, Schadensersatz oder Schmerzensgeldentschädigung auszuzahlen, weil die vorgelegten Unterlagen nicht ausreichen.

Leider zwingt dies den Geschädigten zu weiteren Gerichts- und Honorarkosten, um Schadensersatz oder Schmerzensgeldentschädigung vom Versicherer zu erhalten.

Es besteht keine Notwendigkeit zu warten, bis das Strafverfahren abgeschlossen ist, um eine Zivilklage gegen den Haftpflichtversicherer des Täters einzuleiten, da Schadensersatzansprüche nach einer 5-jährigen Frist verjähren können.

Es wird oft fälschlicherweise angenommen, dass das Strafverfahren gegen den schuldigen Autofahrer abgeschlossen sein muss, bevor man Ansprüche an den Versicherer stellen kann, jedoch gibt es keine gesetzliche Grundlage für diese Annahme.

Der Versicherer kann nur dann die Beweise des Geschädigten für das abgeschlossene Strafverfahren verlangen, wenn die vorgelegten Dokumente nicht klar die Umstände des Unfalls feststellen können.

Es ist daher wichtig, dass der Anspruch an den Versicherer gut formuliert und rechtlich begründet ist.

Für weitere Fragen und Kommentare stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! – 

Kontaktieren Sie uns bitte unter +359 897 90 43 91 oder per E-Mail an info@anwalt-bg.com.

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